Schiedsrichter Horst Köhler wird 80 Jahre

SR Horst Köhler

Horst Köhler. Foto: privat

Stendal (kfv). Als Horst Köhler am 01.02.1971 seine Schiedsrichterprüfung ablegt, ahnte er wahrscheinlich nicht, was auf ihn warten würde. Seit nunmehr fast 47 Jahren ist Horst ein guter, zuverlässiger und kameradschaftlicher Schiedsrichter und begeht heute am 05.02.2018 seinen 80. Geburtstag.
Horst widmete sich über viele Jahre der Unterstützung von jungen Schiedsrichtern. Durch seine „Schule“ gingen viele spätere hochklassige und gute Schiedsrichter wie z.B. Thomas Westphal, Andy Ruzik oder Christoph Blasig. Bevor er Schiedsrichter wurde, lief Horst bei Aufbau Wolgast, Empor Neustrelitz und Empor Tangermünde selbst dem Ball hinterher. Mittlerweile kommt Horst auf 1654 Einsätze als Schiedsrichter. Auch bei Weiterbildungen und Gesprächen merkt man Horst immer noch die Freude am Schiedsrichtersport an. Zu den Höhepunkten seiner Schiedsrichterkarriere gehörte unter anderem die Leitung des Havelberger Derby zwischen Einheit und Vorwärts Havelberg auf dem Havelberger Pferdemarkt vor vielen tausenden Zuschauern, was der Außenseiter Einheit mit 2:1 gewann. Auch an das Pokalendspiel in Goldbeck im Jahr 2002 zwischen dem SV Viktoria Uenglingen und Post Stendal oder an viele Spiele mit Traditionsmannschaften (z.B. 1. FC Magdeburg oder FC Carl Zeiss Jena) denkt Horst gern zurück. Besonders gern war er mit seinen Freunden Alfred Samland oder Siegfried Schulze im Land unterwegs.
Von den 1973 bis 2002 leitete er Spiele in der Bezirksliga beziehungsweise später in der Landesklasse. Mit dem Spiel Klädener SV II gegen TuS Siegfried Wahrburg II am 18.10.2008 wollte Horst eigentlich seine Schiedsrichtertätigkeit im Männerbereich beenden. Er fungierte noch ein weiteres Jahr als Assistent und seitdem noch als Schiedsrichter im Nachwuchs. Als am 30.09.2017 das Spiel SV Germania Tangerhütte II vs. Eintracht Wittenmoor in der Kreisklasse auszufallen drohte, da kein Schiedsrichter für dieses Spiel zur Verfügung stand, stellte sich Horst verantwortungsvoll dieser Aufgabe und kam zu einem Comeback im Männerbereich. Als Horst die Anfrage vom zuständigen Ansetzer bekam, sagte Horst sofort zu und leitete das Spiel.
In der laufenden Saison kam Horst auf bereits 24 Einsätze und in der Vorsaison auf 29 Einsätze. Auch den technischen Wandel mit der Einführung des elektronischen Spielberichtes hat Horst bravourös vollzogen. Gleiches gilt für die Einführung des Futsals, wo er sich hat darin ausbilden lassen. Horst selber motiviert jeden Schiedsrichter zu werden, da dort „der Charakter gestärkt wird und man lernt mit Verantwortung umzugehen“. Er selber bedauert es im Nachgang erst mit 32 Jahren Schiedsrichter geworden zu sein und nicht schon früher in seinem Leben.

SR-Anwärterlehrgang in Klietz durchgeführt

Kietz (mm). Die Schiedsrichtergilde des Fußballkreises hat Zuwachs bekommen. Vom 26. bis 28. Januar lud der Schiedsrichterausschuss zum Anwärterlehrgang nach Klietz ein und konnte mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein. Die Vereine des Fußballkreises haben nach den größer werdenden Problemen im Zusammenhang mit dem Schiedsrichtermangel durchaus erfolgreich um Schiedsrichteranwärter geworben. Zehn Interessenten nahmen am Wochenendlehrgang im Schullandheim Klietz teil. Mit jeweils einem Teilnehmer aus dem Landkreis Börde sowie Warendorf (Nordrhein-Westfalen) weilten auch zwei externe Anwärter unter den Teilnehmern. Trotz der Fülle an Themen, die den Teilnehmern so einiges abverlangten und die Köpfe zum Qualmen brachten, legten neun Teilnehmer am Sonntag erfolgreich ihre Prüfung ab. Diese bestand aus insgesamt 15 Fragen über die 17 Fußballregeln. Ein Sportfreund, welcher die Prüfung nicht erfolgreich bestand, hat bei der nächsten Weiterbildung die Möglichkeit dies nachzuholen. Zur Lehrstoffvermittlung gehörten nicht nur die reinen Fußballregeln, sondern unter anderem auch das DFBnet oder wichtige Hinweise zum taktischen Verhalten vor, während und nach dem Spiel. Ein Interview mit dem talentierten Jungschiedsrichter Florian Blasig und ein 4000-Meter-Intervalllauf waren Bestandteil des Lehrgangs. Die ersten praktischen Anwendungen (z.B. Fahnenzeichen) wurden am Samstagabend in der Sporthalle in Klietz vermittelt. Nachdem die Neulinge nun die Lizenz des Schiedsrichters erworben haben, geht es an die ersten praktischen Einsätze, in erster Linie bei Jugendspielen und als Schiedsrichterassistent. Erst hier wird sich zeigen, wer das erlernte theoretische Wissen auch zu den entscheidenden Momenten abrufen kann, um auf den Sportplätzen zwischen verschiedenen Spieler- und Zuschauertypen bestehen zu können. Erst in ein paar Monaten oder Jahren wird sich endgültig sagen lassen, ob der Lehrgang ein wirklicher Erfolg war. Einige der neuen Referees treten schließlich noch selbst aktiv Woche für Woche gegen das Leder oder nehmen Trainerpositionen ein, was ihre Flexibilität bei den Ansetzungen einschränkt. Der Schiedsrichterausschuss wünscht sich in dieser Hinsicht sehr, dass der eine oder andere Neuling das Schiedsrichterwesen für sich entdeckt und diesem in Zukunft einen hohen Stellenwert gibt. Bedanken möchte sich der Schiedsrichterausschuss beim Team des Schullandheims in Klietz für die herzliche Unterstützung und den sehr guten örtlichen Bedingungen. Getreu dem Motto „Nach dem Anwärterlehrgang ist vor dem Anwärterlehrgang“ können sich Interessenten für den nächsten Anwärterlehrgang bei Amin Hamidi telefonisch unter 0176/47307502 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden.


SR-Anwärterlehrgang

Die Schiedsrichteranwärter mit dem SR-Ausschuss in der Sporthalle in Klietz. Foto: Stefanie Wenslau

Lok ungeschlagen zum Titel

Siegerehrung

Bismark (wj/rh). Die Hallenkreismeisterschaften der Junioren 2017/18 sind Geschichte. Am Sonntag schloss der Jugendausschuss die HKM ab. Am Vormittag ging es in der Bismarker Mehrzweckhalle los mit den F-Junioren, die um den Bau-Müller-Cup spielten. Dann ging es am Nachmittag mit der Endrunde der E-Junioren weiter. Die U11 des 1. FC Stendal startete im Vereinsduell mit der U10 eine Siegesserie, die nicht abriss. Ungeschlagen und verlustpunktfrei erklommen die Hölzchen-Kicker den HKM-Thron. Spannender ging es im Kampf um die Plätze zwei und drei zu. Havelberg verlor nur gegen den Turniersieger und wurde somit Zweiter vor der U10 des 1. FC Lok. Die Stendaler machten im letzten Spiel alles klar und verwiesen den Möringer SV auf Rang vier. Platz fünf ging an Tangermünde. Am Ende waren aber alle Sieger.

„Mein Dank gilt noch mal der Kreissparkasse Stendal um die Herrn Johannsen und Niemeyer, die das Turnier der E-Junioren unterstützten. Ebenso möchte ich mich für die Unterstützung bei den Staffelleitern Thomas Hoja, Thomas Podas, Björn Kleinschmidt und Dieter Marks bedanken. Dank ihrer Unterstützung haben wir anstrengende, aber schöne Hallenkreismeisterschaften reibungslos hinter uns gebracht“, erklärte Werner Johlke, Staffelleiter Halle.


Lok U11

Die U11 des 1. FC Lok holte sich den Pott. Fotos: Tobias Petzke

Pokalübergabe

Dank der Unterstützung der Kreissparkasse um Björn Niemeyer waren alle Kids Sieger.

Bismark triumphiert "dahoam"

Bismark (wj/rh). Die Hallenkreismeisterschaften der Junioren 2017/18 sind Geschichte. Am Sonntag schloss der Jugendausschuss die HKM ab. Am Vormittag ging es in der Bismarker Mehrzweckhalle los mit den F-Junioren, die um den Bau-Müller-Cup spielten. Sah es anfangs danach aus, als würden Germania Tangerhütte und die U8 des 1. FC Lok Stendal das Rennen machen, kam es am Ende doch anders. Die heimischen Bismarker kamen nämlich immer besser ins Turnier und machten die 2:4-Auftaktpleite gegen Tangermünde mit Siegen am Fließband wett. Da sich die Tangerhütter im Anschluss zu viele Remis leisteten, gewannen am Ende die Hallenherren den großen Wanderpokal.


TuS Bismark

Der TuS Bismark siegte in eigener Halle. Foto: Tobias Petzke

Pokalübergabe

Da ist das Ding! Foto: Tobias Petzke

Ehre, wem Ehre gebührt!

Goldbeck (rh). Im Rahmen der Hallenkreismeisterschaftsendrunde am Samstag in Goldbeck wurde zwei Ehrenamtlichen eine große, aber wie wir finden, verdiente Ehre zuteil. Die Rede ist von Steffen und Ricardo Peters. Die Lok-Nachwuchstrainer, die momentan mit der U15 von Erfolg zu Erfolg eilen und sich erst kürzlich mit ihrem Team beim Pape-Cup mit nationalen und internationalen Größen messen durften, wurden vom Kreisfachverband Fußball Altmark-Ost für ihr anhaltendes Engagement im Fußballsport geehrt. KFV-Vize Dieter Marks nahm die Auszeichnung vor den 300 Zuschauern in der Goldbecker Sporthalle vor und überreichte Ricardo die Ehrennadel des Fußball-Landesverbandes in Bronze. Steffen "Pitti" Peters freute sich über Silber.


Umrahmt von den KFV-Verantwortlichen Tobias Petzke und Dieter Marks freuten sich Ricardo und Steffen Peters über die Ehrennadeln in Bronze bzw. Silber.

Tombola mit riesigem Erfolg!

Goldbeck (rh). Im Rahmen der Endrunde der Digital Media Altmark Hallenkreismeisterschaft wurde in Kooperation zwischen dem KFV und Blau Gelb Goldbeck eine Tombola veranstaltet. Diese wurde vom Publikum toll angenommen. Danke dafür! 135 Lose zu je einem Euro wurden verkauft. Da das Stendaler Autohaus Mothor, das auch dankenswerterweise den Hauptpreis zur Verfügung stellte, diesen Betrag noch einmal verdoppelte, freut sich der SV Blau-Gelb Goldbeck über 270 Euro für die Nachwuchsarbeit.


Die Gewinner

25-Euro-Tankgutschein der Raiffeisen-Tankstelle: Michael Petri

2 Eintrittskarten Sparkassen-Cup: Viktoria Stein

Präsentkorb von EDEKA Bessing: Viktoria Stein

50-Euro-Gutschein des E-Center Stendal: Kimberly Ecke.

50-Euro-Gutschein MediMax Stendal: "Fest Ackimann"

Wochenende mit einem Auto vom Autohaus Mothor plus eines MyDays-Gutschein: Karim Hajji

Die glücklichen Tombola-Gewinner

Schinne hat es erneut getan!

Goldbeck (rh). Der Schinner SV Eintracht hat es erneut getan: Durch ein 2:1-Finalerfolg über den SV Medizin Uchtspringe II hat die Reifke-Elf sich den HKM-Hattrick gesichert und darf den großen Wanderpokal nun behalten. Der dritte Platz ging an den Post SV Stendal, der sein Ziel "besser Abschneiden als Rang vier im Vorjahr" damit erreichte. Im Neunmeterschießen um Bronze besiegten die Röxer den Rossauer SV mit 3:2. Die diesjährige Endrunde der Digital Media Altmark Hallenkreismeistersschaften hatte einiges zu bieten. Die zahlreichen Zuschauer verwandelten die Goldbecker Sporthalle, welche durch den gastgebenden SV Blau-Gelb bestens vorbereitet war, durch Fahnen, Banner, Transparente und lautstarke Unterstützung für die eigenen Farben in ein Tollhaus. Die Aktiven dankten es dem Publikum durch spektakuläre Spiele, harte Kämpfe und eine Menge an Toren. Ausgenommen der beiden Neunmeterschießen bejubelten die Zuschauer 77 Tore in nur 15 Spielen, was im Durschnitt pro Spiel mehr als fünf Tore macht. Zum besten Torhüter wurde Marcus Falk vom SV Medizin Uchtspringe II ausgezeichnet. Die Torjägerkanone ging indes nach Schinne. Kevin Assmann freute sich über die Trophäe.

Schinner SV Eintracht

Der Schinner SV Eintracht holte sich am Samstagabend zum dritten Mal in Folge den Titel des Digital Media Altmark Hallenkreismeisters. Fotos: Martin Rehberg

Bester Keeper

Marcus Falk vom SV Medizin Uchtspringe II wurde von den teilnehmenden Teams zum besten Torhüter des Turniers gewählt.

Bester Torschütze

Kevin Assmann vom Schinner SV Eintracht holte sich am Samstagabend die Torjägerkanone bei den Digital Media Altmark Hallenkreismeisterschaften.Platz vierDer Rossauer SV, hier mit Robert Vorlop, wurde Vierter.Dritter PlatzRené "Seppi" Sawatzki nach die Urkunde und den Pokal für den dritten Platz in Empfang.Zweiter PlatzKreisligist SV Medizin Uchtspringe II wurde Zweiter.

Halbfinalbegegnungen wurden gelost

Stendal (kfv). Im Rahmen der Digital-Media-Altmark Hallenkreismeisterschaften wurden die Halbfinalpartien beider Pokalwettbewerbe ausgelost. Dabei kommt es zu folgenden Partien:


Kreispokal
  • Schönberger SV - SV Grieben II
  • Schinner SV Eintracht II - SV Germania Klietz II

Altmark-Strompokal der Stadtwerke Stendal
  • ASV Weiß/Blau Stendal - TuS Wahrburg
  • SV R/W Arneburg - Kreveser SV

Die Partien finden am Ostermontag statt.

Schlieker-Pott geht an Altmärker Fleischer

Stendal (fe). Dank der freundlichen Unterstützung der Kreissparkasse Stendal wurde das Endrundenturnier um den Klaus-Schlieker-Gedächtnispokal mit der Übergabe zweier Spielbälle eröffnet. Dafür im Namen des Breiten- und Freizeitsport Hallenfußball recht herzlichen Dank an Sportfreund Christian Johannsen von der Sparkasse Stendal. Wohl kaum hatte jemand das Team von „Altmärker Fleischer“ auf seiner Rechnung, welche die 3. Auflage des Gedächtnis-Pokals gewannen. Mit zwei Auftaktsiegen über Weiss/Blau Stendal (1:0) und ESB Computer (2:0) waren sie nach fünf Spielen schon das gejagte Team. In Ihrem letzten Spiel gegen die Schorstedter Bauernkicker machten sie die Überraschung mit einem 1:0 Sieg perfekt, herzlichen Glückwunsch. Sie haben es sich mal verdient – die Altmärker Fleischer – einen Titel zu gewinnen.

Altmärker Fleischer – Sieger im Klaus-Schlieker-Gedächtnispokal 2017/18

Anschließend konnte es die Spieler selbst kaum glauben und feierten ausgiebig den Sieg in der Gaststätte Haferbreite. Den zweiten Platz belegte die Mannschaft von ESB Computer, für die insgesamt der Turnierverlauf in Ordnung ging. Der Schernikauer SV mit vier Unentschieden wurde Dank des besseren Torverhältnisses Dritter vor den Schorstedter Bauernkicker. Abgeschlagen mit nur einem Punkt belegte Weiss/Blau Stendal leider nur den 5. Platz. Ein Dank geht auch an das Kampfgericht und die Schiedsrichter, die ohne Verwarnungen eine gute Schiedsrichterleistung an den Tag legten. Bemerkenswert war auch das Auftreten aller Endspielteilnehmer, die mit Ihrer Spielweise den Charakter des Breiten- und Freizeitsportes widerspiegelten!.

Altmärker Fleischer – Sieger im Klaus-Schlieker-Gedächtnispokal 2017/18

Altmärker Fleischer – Sieger im Klaus-Schlieker-Gedächtnispokal 2017/18. Foto: Frank Ede

Wer erklimmt den HKM-Thron?

Goldbeck (rh). Morgen ist es endlich soweit, ab 15 Uhr wird in der Goldbecker Sporthalle der diesjährige Digital Media Altmark Hallenkreismeister ermittelt. Die große Frage wird morgen heißen: Gelingt es jemandem den Schinner SV Eintracht zu stoppen und am Gewinn des HKM-Hattrick zu hindern?

Wenn es nach den teilnehmenden Teams geht, führt auch in diesem Jahr kein Weg am Titelverteidiger vorbei. Und dies, natürlich nicht zu Unrecht. Auf der einen Seite ist bekannt, dass die Schinner seit Jahren eine gute Hallenmannschaft beisammen haben und auf der anderen Seite spricht die diesjährige Hallensaison für den Favoriten. Neben einer "lockeren" Endrunden-Qualifikation in Bismark ließ der Tabellenzweite der Fußball-Kreisoberliga mit eine dritten Platz beim Altmarkmasters in Beetzendorf aufhorchen.

Und die Schinner selbst haben auch nicht vor, sich den dritten HKM-Titel in Folge aus den Lappen gehen zu lassen. "Unser Ziel ist es ohne weiteres den Titel wieder nach Schinne zu holen. Wir wissen, dass wir ein starkes Hallenteam haben, dies haben wir bereits in Beetzendorf und in der Vorrunde gezeigt. Trotzdem müssen wir mit sehr viel Respekt vor unseren Gegnern in diese Endrunde gehen. Zu den Favoriten zählen wir Tangerhütte und Post Stendal", heißt es aus Schinne.

Als hartnäckigster Widersacher haben die Vertreter der teilnehmenden Teams den SV Germania Tangerhütte ausgemacht. Die überraschend starke Kreisoberliga-Hinrunde kommt schließlich nicht von ungefähr und die Vorrunde in Goldbeck war auch schon recht vielversprechend. Selbst ohne etatmäßigen Keeper wurde die Konkurrenz teils klar beherrscht. Einzig im Ausscheidungsspiel gegen Tangermünde II gab es Probleme. Doch selbst drei Rückstnände hinderten die Germanen nicht am Einzug in die Endrunde. Trainerfuchs Jürgen Dobberkau ließ sich natürlich nicht in die Karten schauen. Nur so viel, gab er preis: "Bei der Endrunde werden die Karten wieder neu gemischt, es geht bei Null los. Noch steht unser Kader nicht fest, aber es wird ein interessantes Turnier."

Ein direktes Duell wird es frühestens im Halbfinale geben, vorausgesetzt eines der Teams wird Gruppenerster und das andere Zweiter. Angenommen Tangerhütte und Schinne werden ihrer Favoritenrolle gerecht und gewinnen alles, gibt es erst im Finale ein Aufeinandertreffen. Doch wer weiß, die übrigen sechs Teams haben sich ja nicht umsonst für die Endrunde qualifiziert. 2011 gab es mit Empor Kamern, das auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie ist, den letzten wirklichen Überraschungssieger...

Gruppe A

SV Medizin Uchtspringe II
SV Preussen 27 Schönhausen
SV Krüden Groß Garz
Schinner SV "Eintracht"

Gruppe B
Post SV Stendal
SV Germania Tangerhütte
Rossauer SV
SV Empor Kamern 1968

Schiedsrichter
Stefanie Wenslau (Medizin Uchtsringe)
Detlef Kleinat (SSV Havelwinkel Warnau)
Fabian Wichmann (TuS SW Bismark)

Am Samstag steigt in Goldbeck die HKM-Endrunde

Der KFV und Blau-Gelb Goldbeck hoffen auf ähnlich volle Ränge wie in Seehausen, wo sich u.a. Stefan Huth und der Rossauer SV qualifizierten. Foto: Martin Rehberg

Rundum-sorglos-Paket in Goldbeck!

Goldbeck (rh). Auch wenn der Budenzauber am Sonnabend in der Goldbecker Sporthalle bei der Endrunde um die Digital Media Altmark Hallenkreismeisterschaft natürlich im Vordergrund steht, wird auch den hoffentlich zahlreichen Schlachtenbummlern neben der Versorgung mit Essen und Trinken einiges geboten. So wird es am Samstag eine Tombola mit großartigen Preisen geben. Die Tombola ist eine gemeinsame Aktion des KFV und Blau-Gelb Goldbeck. Neben Wertgutscheinen in Höhe von jeweils 50 Euro für das E-Center und Medimax im Stendaler Altmarkpark gibt es zwei Freikarten für die Abendveranstaltung am 22. Juni beim Sparkassen-Cup an der Osterburger Landessportschule. Doch das war noch längst nicht alles: Außerdem warten ein Raiffeisen-Tankgutschein (25 Euro) und ein Präsentkorb vom Edeka Bessing. Als Hauptpreis gibt es dank der großartigen Unterstützung des Stendaler Mothor-Autohauses ein Wochenende mit einem Auto inklusive eines MyDays-Gutscheins in Gesamthöhe von ca. 300 Euro zu gewinnen. Tombola-Lose gibt es für einen Euro am Eingang. Der Erlös der Tombola-Einnahmen wird natürlich zu 100 % dem guten Zweck zugeführt. Und zwar für die Jugendarbeit des ausrichtenden SV Blau-Gelb ’21 Goldbeck.

Apropos Autohaus Mothor. Dieses ist ebenso wie Digital Media Altmark und der General-Anzeiger nicht nur ein verlässlicher Partner des KFV, sondern wirkt in Person von Chef Frank „der Stimme“ Motejat wieder aktiv mit. So wird Frank Motejat wieder für die musikalische Umrahmung sorgen und natürlich als Hallensprecher fungieren.

Wer es nicht zur Endrunde nach Goldbeck schafft, aber trotzdem brennend interessiert am bunten Treiben ist, dem kann geholfen werden. „Nicht nur, dass unmittelbar nach den jeweiligen Spielen die Ergebnisse auf fussball.de gemeldet werden, auch auf unserer Facebook-Seite werden wir alle Interessierten auf dem Laufenden halten“, erklärt Martin Rehberg, Verantwortlicher für Pressearbeit und Öffentlichkeitsarbeit beim KFV. Wie schon bei der letzten Vorrunde in Havelberg wird es auch wieder einen Live-Stream geben. Und zwar zur Auslosung der Halbfinals im Kreis- bzw. Altmark-Strom-Pokal der Stadtwerke Stendal.

Abschließend gibt es noch zwei wichtige Hinweise für die Zuschauer. Bernd Voß, Abteilungsleiter Fußball bei den Blau-Gelben, informiert darüber nicht den NP-Parkplatz zu benutzen, sondern den großen Parkplatz hinter der Sporthalle zu nutzen. Außerdem weisen die Goldbecker daraufhin aus Sicherheitsgründen keine Flaschen mitzubringen.

Am Samstag steigt in Goldbeck die HKM-Endrunde

Germania Tangerhütte, hier mit Rosario Schulze, steht bei den meisten weit oben auf der Favoritenliste. Foto: Martin Rehberg

Noch dreimal Schlafen!

Stendal (rh). Am kommenden Sonnabend um 15 Uhr rollt das runde Leder in der Goldbecker Sporthalle, wo die Endrunde der diesjährigen Hallenkreismeisterschaften über die Bühne geht. Acht Mannschaften, die sich zuvor traditionell in vier Vorrunden qualifizieren mussten, gehen an den Start. Heute blicken wir auf die Gruppe B.
Der Post SV Stendal war die letzte Mannschaft, die sich für die Endrunde qualifizierte. Dies allerdings eindrucksvoll. Nach durchwachsenem Auftritt in der Gruppenphase, welche die Rolandstädter erst im entscheidenden letzten Gruppenspiel durch ein knappes 1:0 gegen Havelberg II/Sandau als Zweitplatzierter abschlossen, wartete im Entscheidungsspiel Germania Klietz auf die Röxer. Die Klietzer waren zuvor durch ihre Gruppe gepflügt und haben keinen Punkt abgegeben. Doch wie schon in der Gruppe war Post im entscheidenden Moment hellwach und besiegte Klietz.“ Ziel ist es unseren ‚überraschenden‘ vierten Platz aus dem Vorjahr zu bestätigen. Dies wird aufgrund der Gruppenauslosung schon schwer genug. Da hat es Schinne als Titelverteidiger weitaus einfacher. Daher zählen sie auch neben Tangerhütte zu den Favoriten“, heißt es aus dem Lager des Post SV.

Der SV Germania Tangerhütte entwickelte sich durch den couragierten Vorrunden-Auftritt in Goldbeck zu einem großen Favoriten auf den HKM-Thron. Neben eindrucksvollen Leistungen – die Gruppe gewannen die Germanen locker und leicht mit 16:5-Toren und neun Punkten – sprach vor allem eine Tatsache für die Germanen: Sie kamen auch ohne etatmäßigen Keeper aus. Diesen gab nämlich Sascha Studte. „Unsere Spieler haben sich bei der Vorrunde recht ordentlich geschlagen, auch wenn es im letzten Spiel noch ein wenig Nervenflattern zu beobachten gab. Bei der Endrunde werden die Karten wieder neu gemischt, es geht bei Null los. Noch steht unser Kader für Samstag nicht fest, aber es wird ein interessantes Turnier. Schinne hat in der Halle zuletzt mehrere Achtungszeichen gegeben und zählt damit zu den Favoriten“, erklärte Germanen-Coach Jürgen Dobberkau nach der Vorrunde in Goldbeck.

Der Rossauer SV startete etwas holprig in die erste Vorrunde in Seehausen. Daher reichte es durch ein 3:1 im entscheidenden letzten Gruppenspiel gegen Werben auch „nur“ zu Gruppenrang zwei. Allerdings gelang es dem RSV sich von Spiel zu Spiel zu steigern. Wenn auch überraschend klar, setzten sich die Rossauer dann im Ausscheidungsspiel verdientermaßen nach 0:1 noch mit 4:1 gegen die zuvor stark aufspielenden „jungen Wilden“ des 1. FC Lok Stendal II durch. „Favorit sind aus unserer Sicht sicherlich Schinne und Tangerhütte. Wir wollen versuchen eine ordentliche Vorrunde zu spielen und unsere jungen Spieler sollen ihre Erfahrung dabei sammeln“, verriet Christian Schulze.

Der SV Empor Kamern, selbst Titelträger im Jahr 2011, ist quasi ein Stammgast bei der HKM-Endrunde. Auch in diesem Jahr qualifizierte sich Empor eindrucksvoll. Durch eine sehr strukturierte Herangehensweise gelangen in der Vorrunde in Havelberg vier Siege in vier Spielen. „Unser Ziel kommt ein wenig auf unsere Spielerauswahl in Goldbeck an. Sollten alle an Bord sein, streben wir im Idealfall den zweiten Platz in der Gruppe an. Ansonsten natürlich eine gute Leistung! Ein Tor und ein Punkt sind das Minimalziel. Favoriten sind ganz klar Schinne und Tangerhütte“, heißt es aus Kamern.

Post Stendal und Empor Kamern

Der Post SV Stendal und Empor Kamern treffen wie schon in Havelberg auch in Goldbeck aufeinander. Foto: Martin Rehberg

Der Countdown läuft!

Altmark (rh). Am kommenden Sonnabend um 15 Uhr rollt das runde Leder in der Goldbecker Sporthalle, wo die Endrunde der diesjährigen Hallenkreismeisterschaften über die Bühne geht. Acht Mannschaften, die sich zuvor traditionell in vier Vorrunden qualifizieren mussten, gehen an den Start. Heute blicken wir auf die Gruppe A.

Der SV Medizin Uchtspringe II löste in Bismark durch ein 1:0-Sieg im Entscheidungspiel gegen die KSG Berkau das Ticket für die Endrunde. „Wir als Verein werden Samstag hoffentlich mit viel Unterstützung unsere Reserve Mannschaft nach Goldbeck begleiten“, heißt es aus dem Lager der Mediziner, die eigens aus diesem Grund das Testspiel der ersten Mannschaft in Magdeburg abgesagt haben. „Ich denke die Jungs werden mutig an die Sache rangehen, da wir als Kreisligist nicht viel zu verlieren haben. Obwohl die Vergangenheit gezeigt hat, dass wir auch mit Kreisoberligsten mithalten können. Aus diesem Grund wünschen wir uns als Verein ein faires und unterhaltsames Turnier und hoffen, dass sich keiner verletzt!“ heißt es aus Uchtspringe. Als Favoriten sehen die Uchtspringer Titelverteidiger Schinne und die Germanen aus Tangerhütte. „Beide Mannschaften sind mit super Hallenspielern gespickt und haben auch schon gezeigt, dass man bei Hallenturnieren auf Landesebene mithalten kann.“

Der SV Preussen Schönhausen fährt indes zum zweiten Mal nach Goldbeck, wo sie vor Wochenfrist bereits das Endrundenticket lösten. Und zwar durch einen 4:2-Erfolg nach Neunmeterschießen gegen den Gastgeber. „Für uns ist die Qualifikation schon ein großer Erfolg! Im letzten Jahr war es schon so und auch dieses Jahr fährt das Team eigentlich sehr entspannt zur Endrunde. Wir möchten diese tolle Veranstaltung genießen und vielleicht dem einen oder anderen Favoriten etwas das Leben schwer machen. Zum Favoritenkreis zählen wir die Schinner Eintracht und die Reserve der Mediziner aus Uchtspringe. Dass wir auf beide in der Gruppe treffen, macht es für uns nicht einfacher. In erster Linie hoffen wir auf ein fair geführtes Turnier, in welchem auch der Spaß, den der Kick in der Halle eigentlich bieten soll, nicht zu kurz kommen darf“, blickt Steffen Braunschweig voraus.

Der SV Krüden Groß Garz war die erste Mannschaft überhaupt, die sich für die Endrunde qualifizierte. In Seehausen wurden die gastgebenden Kickers nach Neunmeterschießen besiegt. Es war wohl das spannendste Ausscheidungsspiel aller Vorrunden. Tore satt, eine Aufholjagd, eine Zwei-Minuten-Strafe und ein Neunmeterschießen, das in die Verlängerung ging, sorgten für Herzflattern in Seehausen.

Der Schinner SV Eintracht peilt in Goldbeck am Sonnabend den Titel-Hattrick an und rückte den großen Wanderpokal vergangene Woche in Bismark, wo auch wieder eindrucksvoll die Qualifikation gelang, nur ungern an Staffelleiter Tobias Petzke heraus. Sollte der Eintracht am Sonnabend der dritte Coup in Folge gelingen, dürfte die Trauer nur von kurzer Zeit gewesen sein, schließlich geht der große Wanderpokal dann in den Besitz der Schinner über. Eine Umfrage bei den teilnehmenden Teams zum HKM-Favoriten ergab ein klares Ergebnis zugunsten der Schinner. Bestärkt wird der Eindruck auch durch die bislang gelungenen Auftritte auf dem Hallenparkett. Unter anderem durfte Schinne als amtierender Hallenkreismeister kürzlich auch beim Altmarkmasters in Beetzendorf aufdribbeln und sorgte dort mit einem dritten Platz für Furore. Außerdem trug sich Eintracht-Knipser Mohamed Saeg mit dem Torrekord von neun Buden in die Masters-Geschichtsbücher ein. Zudem ging der Titel des besten Spielers an Kevin Assmann… „Unser Ziel ist es, ohne weiteres den Titel wieder nach Schinne zu holen. Wir wissen, dass wir ein starkes Hallenteam haben. Dies haben wir bereits in Beetzendorf und in der Vorrunde gezeigt. Trotzdem müssen wir mit sehr viel Respekt vor unseren Gegnern in diese Endrunde gehen. Zu den Favoriten zählen wir Tangerhütte und Post Stendal“, gibt sich der Titelverteidiger selbstbewusst, aber auch respektvoll.

SV Germania Tangerhütte

Der SV Germania Tangerhütte gehört neben Schinne zu den Favoriten. Foto: Martin Rehberg

Post & Empor komplettieren das Feld

Havelberg (rh). Es ist angerichtet! Nachdem sich am Samstagabend in Havelberg mit dem SV Empor Kamern (2:1 gegen Schollene) und Post SV Stendal (4:2 über Klietz) die Teams sieben und acht für die Endrunde der diesjährigen Digital Media Altmark Hallenkreismeisterschaft qualifiziert haben, kann es am kommenden Sonnabend in Goldbeck losgehen.

Die Postler qualifizierten sich erst im letzten Gruppenspiel durch ein 1:0 über Havelberg II/Sandau, das bei einem Erfolg selbst noch das Ausscheidungsspiel hätte erreichen können. Locker und ohne Punkte abgeben zu müssen marschierten derweil der SV Empor Kamern und Klietz durch die Vorrunde. Den Klietzern folgte Schollene als Gruppenzweiter in die Ausscheidungsspiele. Dort sahen die Zuschauer zwei komplett unterschiedliche Begegnungen. Während die ersten zehn Minuten zwischen Schollene und Kamern, die zurückhaltend und taktisch geprägt agierten, getrost als Hallen-Halma bezeichnet werden dürfen, wurde es auch nach der Führung für Kamern durch Christoph Przyborowski nicht viel spannender. Zumal Alexander Deutschmann zwei Minuten vor Schluss gegen einen überragend aufgelegten Schollener Schlussmann Mark Klaus zum 2:0 einnetzte. Der Anschlusstreffer durch Roy Schneider zehn Sekunden vor Schluss kam dann zu spät.

Ein ganz anderes Bild im zweiten Ausscheidungsspiel zwischen Klietz und Post Stendal. Von Beginn an ging es ordentlich zur Sache. Neben Torchancen hüben wie drüben gab es auch ordentlich „auf die Socken“. Ging Post nach nicht einmal drei Minuten durch Michael Köppe in Front, glich Marcus Blümner nur wenig später aus. Auch das 2:1 durch René Sawatzki wusste Klietz schnell durch Sebastian Liermann zu kontern. Liermann erwies seinem Team wenig später aber einen Bärendienst, als er sich die Rote Karte einhandelte. Die Überzahl nutzte Post um erneut durch Köppe in Führung zu gehen. Trotz weiterhin exzellenter Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten sollte die Entscheidung erst knapp zwei Minuten vor Schluss fallen, als Jann-Erik Paulsen zum 4:2 traf.


SV Empor Kamern

Der SV Empor Kamern löste ein Ticket für die Endrunde. Foto: Martin Rehberg

Post SV Stendal

Der Post SV Stendal hat sich ebenfalls für die Endrunde qualifiziert. Foto: Martin Rehberg